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Lausitz-Schlesien begrüsst seine Gäste, wir freuen uns das Sie uns gefunden haben und wünschen eine viel Spass.
Tagebaurestloch angedeutet im Findlingspark Nochten
Badesee in Tschernitz Lohnteich Bild: H. Aurich
Dazu kamen noch die Schneisen für Hochspannungsleitungen, die Strecken der Grubenbahnen und sämtliche technischen Bauwerke, die alle Platz beanspruchen. Tatsächlich konnte man oft von "Mondlandschaften" sprechen. Wenn die Braunkohle abgebaut war, bleiben die "Restlöcher", die sich rasch mit Wasser füllten und zu Seen anwuchsen. Am bekanntesten sind der Knappensee bei Großsärchen, der Silbersee bei Lohsa und das Restloch Mortka. Die neuen Seen sind bereits zum Lebensraum vieler Tiere geworden, und in der Zeit des Vogelfluges im Frühling und im Herbst sind sie Rastplätzen für die
Pflanzen und Tiere
Sind die empfindlichsten Glieder der Landschaft. Das bedeutet, sie leiden zuerst darunter, wenn der Mensch das Gleichgewicht stört. Am besten ist das wohl an den Wäldern zu sehen. Natürliche Wälder gibt es kaum noch, nur an schwer zugänglichen Stellen, wie den Skalentälern sind artenreiche naturnahe Restlöcher erhalten geblieben. Noch zu Beginn des Mittelalters bedeckten geschlossene Buchen- Tannen-Wälder unsere Mittelgebirge, Fichten dagegen waren sehr spärlich zu finden. In den niedrigeren Bergländern wuchs ein Buchen- Eichen-Mischwald mit vereinzelten Kiefern.
Wölfe in der Lausitz
Bei Großhennersdorf nördlich von Zittau ist ein Rüde im Februar dieses Jahres in die Fotofalle gelaufen. Im Juni sind ist eine Wölfin mit Gesäuge und zwei Welpen nachgewiesen worden. Im Waldgebiet Massenei gab es bereits im Februar vergangenen Jahres den genetischen Nachweis einer aus dem Daubaner Rudel stammenden Wölfin, die sich anschließend im Hohwald niederließ und dort im Mai 2017 auch Welpen bekam. Zudem war nordöstlich der Massenei bei Rammenau ein männlicher Wolf im April 2017 überfahren worden. Dessen Herkunftsrudel ist bisher unbekannt. Westlich der Massenei war nahe Radeberg eine Wölfin aus der Laußnitzer Heide bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Nun zeigen Aufnahmen einer Kamerafalle von Anfang Mai 2018 in dem Gebiet eine Fähe mit Gesäuge. In neun bereits zuvor bekannten sächsischen Wolfsterritorien ist aktuell ebenfalls Nachwuchs nachgewiesen: Aus den Territorien Neustadt, Cunewalde, Dauban, Gohrischheide, Rosenthal und Knappenrode gibt es Welpenfotos oder tot aufgefundene Welpen. Außerdem liegen aus den Rudeln Daubitz, Kollm und Nochten ebenfalls Nachweise über Nachwuchs durch Aufnahmen einer Wolfsfähe mit Gesäuge von einer Fotofalle vor. Ebenso aus dem Bereich Delitzsch/Bad Düben. Hier allerdings muss noch untersucht werden, ob es sich dabei um die Fähe des Dübener Heide-Wolfspaares handelt oder sich dort möglicherweise ein neues Rudel etabliert hat, teilen die Wolfsexperten aus Rietschen mit. In den Sommer- und Herbstmonaten liegt der Schwerpunkt des Wolfsmonitorings auf der Suche nach Hinweisen auf Welpen. Es wird versucht, in den bekannten Wolfsterritorien und in Gebieten mit unklarem Status Welpen über dokumentierte Spuren, Fotos oder Filmaufnahmen zu bestätigen. Nach den nationalen Monitoringstandards wird der soziale Status der einzelnen Vorkommen, also Rudel, Paar oder territoriales Einzeltier, jährlich ermittelt. Halter von Schafen und Ziegen in den Gebieten, in der sich die neuen Rudel etablieren, sollten Vorkehrungen für den Schutz ihrer Tiere treffen. Elektrozäune seien geeignet. „Nicht elektrifizierte Festzäune aus Maschendraht, Knotengeflecht oder ähnlichem Material werden nicht empfohlen, da sie von Wölfen leicht untergraben, übersprungen und überklettert werden können“, teilt das Wolfsbüro mit. Der Freistaat Sachsen führt derzeit ein Pilotvorhaben zum verbesserten Schutz von Schafen und Ziegen vor Wölfen an Festzäunen durch. Es soll die Wirkung zusätzlicher stromführender Drähte an bestehenden Festzäunen guter Bauart erprobt werden. Tierhalter, die Fragen zu geeigneten Schutz haben und grundlegende Informationen zu den Fördermöglichkeiten für die Prävention wünschen, können sich an einen der Beauftragten für Herdenschutz wenden (siehe Infokasten). Die Beratungen sind kostenfrei und können auch vor Ort stattfinden. Angesprochen sind neben den Haltern von Schafen und Ziegen auch die Halter von Gatterwild und Mutterkühen. (kw)
Ursprünglich im ottomanischen Reich (heutige Türkei) kultiviert, wurden die Tulpen im sechzehnten Jahrhundert nach Holland importiert. Als Carolus Clusius 1592 das erste bedeutende Buch über Tulpen schrieb, wurden sie so populär, dass sie regelmäßig aus s
Überraschend Ein kleines Land irgenwo in der Lausitz. Kleine Städte, gemüdliche Dörfer. Alle sehr beschaulich, ließe sich aus entfernter Betrachtungsweise vermuten, Kultur? Na ja. Wie das halt so ist in der Prowinz. Wer genauer hinschaut, wird überrascht sein. Selbst aufmerksame Bewohner der Region sind überrascht, wie sich das Kulturleben in den letzten Jahren nach der Wende entwickelt hat. Und ein bischen stolz. Bei aller lausitzer Bescheidenheit. Es klingt und swingt im Lands, Außergewöhnliches wird sichtbar. In allen Stillrichtungen. Zu allen Jahreszeiten.
Variantenreich Im Laufe der Jahre gewannen die Menschen in der Region zusehends mehr Lust am Inszenieren. Große und kleine Festivals entwickelten sich, werden entwickelt. Fröhliche Feste beleben die Städte rund ums Jahr. Kulturhäuser und Museen entstanden oder wurden erneuert. Spannende Impulse setzte die moderne Architektur. Mit einem ganz besonders hohen Anspruch an Qualität und Ästhetik. Nirgenwo sonst im Tagebauland sind die Kunst- und Kulturkalender so variantenreich bestückt.
Die Geschichte der Sorben und Wenden reicht bis ins 6.Jahrhundert zurück. Zur Zeit der großen Völkerwanderung verließen große Teile des slawischen Stammes ihr ursprüngliches Gebiet zwischen den Flüssen Oder und Dnepr. Sie zogen in das Gebiet zwischen Osts Kontakt Impressum Weitere Seiten KZ-Lager Impressum Hitlers Reichskanzler Wende 2.Weltkrieg in der Lausitz Zeit-Geschichte des 2. Weltkrieges Nazi-Zeitkapsel ©2018 Henry Aurich
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Durch Natur und Geschichte Auf 70 km von Guben über Neuzelle ins Schlaubetal Wer Brandenburg als radlerfreundliches Flachland kennt, wird im Schlaubetal eines Besseren belehrt. Die Schlaube hat eine tiefe Furche gezogen und damit viele Hügel geschaffen. Für die Mühen wird der Radler aber entschädigt. Von der Bremsdorfer zur
Schlaubemühle geradelt - direkt an der Schlaube entlang, auf Wegen, die eigentlich nur etwas für passionierte Mountainbiker oder Wanderer sind. Die Schlaube hat eine imposante Landschaft geformt - mit bis zu 30 Meter tiefen Schluchten. Meist gut ausgebaute Radwege oder ruhige Landstraßen abseits der Schlaube sorgen aber dafür, dass auch Flachland-Radler die Tour gut bewältigen: Sie führt von Guben über Neuzelle durch den Südzipfel des Bachtals, und sie vereint Höhepunkte sowohl für Naturliebhaber als auch bauhistorisch   Interessierte   und Freunde eines guten Tropfens. Der etwa 70 Kilometer lange Rundkurs beginnt in Guben auf dem  Oder-Neiße-Radweg  in Richtung Norden. Schon in Groß Breesen wird dieser wieder verlassen, um links nach Sembten abzubiegen. Weiter geht es über Bomsdorf, wo es einen sehenswerten Park mit jahrhundertealtem Baumbestand gibt, über Schwerzko mit seiner historischen Sägemühle nach Neuzelle. Dort lohnt ein längerer Zwischenhalt, um das 1268 gegründete Kloster, das im 17. und 18. Jahrhundert Barock überarbeitet wurde, zu besichtigen. Es ist eine der wenigen vollständig erhaltenen  Klosteranlagen  Deutschlands. Dazu gehören neben der prunkvollen  Stiftskirche  eine weitere Kirche und ein Barockgarten. Ganz anderen Genüssen darf der Radier in der benachbarten Klosterbrauerei frönen. Die Klosterbrennerei bietet neben Kräuterlikören, Bränden und Geisten auch Absinthe an. Im Klosterlädchen gibt es außerdem frisches Brot und Wurst aus der Region. Von Neuzelle aus geht's auf dem parallel zur Straße verlaufenden Radweg in Richtung Treppeln und Wirchensee weiter. Der Wirchensee ist von Wäldern  umgeben.  Lebensweisen von Pflanzen und Tieren werden auf einem Naturlehrpfad erklärt. Die Schlaubemühle, der Sitz eines Naturschutzzentrums des BUND. Auch dort gibt es - neben einem kleinen Imbissangebot - vielfältige Informationen über die Natur im Schlaubetal, etwa über den Reiher, den Kranich oder Frösche, die einem am Wegesrand begegnen können. Hinter der Schlaubemühle geht es nach links in Richtung Reicherskreuz über teils schlecht befestigte  Asphalt-,  Beton-  oder Pflasterwege. Doch nach drei Kilometern ist der Radweg wieder bestens  asphaltiert.  Von  Reicherskreuz geht es über einen recht schlechten Feldweg nach Henzendorf. Die Mühen lohnen sich aber wegen des Findlingsparks, der nach drei Kilometern, kurz vor Henzendorf, auftaucht. Von Henzendorf, dessen Gaststätte ebenfalls den Schlaubetal- Teller anbietet, geht es über Bahro,  Göhlen und  Groß Drewitz nach Grano, wo zum Schluss wieder ein guter Tropfen wartet: der Gubener Wein. Die Weinbau-Tradition im Gubener Nachbarort Grano wurde erst vor sieben Jahren wiederentdeckt. Dies aber mit so viel Leidenschaft, dass neben der kompletten Weinproduktion in Guben heute auch Wissen an andere Brandenburger Winzer weitergegeben wird. Auf einem Hektar bauen die Gubener verschiedene Weine an, darunter auch alte Sorten, die in Privatgärten entdeckt wurden. Zurück nach Guben geht es über einen etwas unebenen Fahrradweg, der aber angesichts der sonst gut ausgebauten Strecke kaum ins Gewicht fällt. Wem die 70 Kilometer lange Tour mit Auf- und Abfahrten zu lang ist, der lässt Neuzelle aus und fährt über Bomsdorf, Göhlen und Bahro direkt nach Treppeln zum Wirchensee. Die Stadt- und Hauptkirche von Gubin, gleich hinter der Grenze neben dem alten Rathaus zu finden, ist derzeit noch eine Ruine. Die Kirche, die mit 70 Metern Länge zu den größten der Niederlausitz gehört, wurde 1945 zerstört. Seit 2005 kümmern sich eine polnische Stiftung und ein deutscher Förderverein um den Wiederaufbau. Viele Häuser in Reicherskreuz  sind  komplett oder teilweise aus Feldsteinen gebaut und noch gut erhalten bzw. restauriert. Deshalb steht das Angerdorf mit seinen Dreiseitenhöfen unter Denkmalschutz. Um Steine geht es auch im Findlingspark Henzendorf. Er versammelt stumme Zeugen der Eiszeit - Findlinge aus verschiedensten Zeiten und Kulturen. Die ausgestellten Findlinge wurde im Tagebau Nochten (Sachsen) gefunden und zum Teil durch Künstler nach historischem Vorbild bearbeitet. Der Park ist frei zugänglich. Helmut Moelle und seine Mitstreiter vom Gubener Weinbauverein haben alte Traditionen wiederbelebt. Auf ihrem Weinberg in Grano bei Guben bieten sie  Führungen für angemeldete Gäste an.
Im 17. und 18. Jahrhundert wurde die Klosteranlage in ein repräsentatives Barockensemble umgebaut. Die Klausur, die Kirche und das Amtshaus mit dem "Fürstenflügel" begrenzen den Stiftsplatz im Norden, westlich davon verläuft der Arkadengang mit Eingangspo 1268 stiftete Markgraf Heinrich von Meißen das Kloster Neuzelle. Im 15. Jahrhundert war die Abtei mehrfach den Zerstörungen durch Hussiten ausgesetzt und wurde um 1500 wiederaufgebaut. Die Zugehörigkeit zur Niederlausitz und damit zum Königreich Böhmen un Der Name Neu Zelle (Nova Cella) leitete sich von der im Jahr 1268 gegründeten Zisterzienserabtei ab. Es handelte sich um eine Ausgründung des im sächsischen Nossen ansässigen Mutterklosters Altzella (Cella). Ursprünglich wurde der Ort in slowinzischer und
Foto: Lupus Institut
Zugvögel. Nach Jahren entstanden Schilfgürtel und viele andere Uferpflanzen siedelten sich an. Auf Hochhalden sind neue Bodenschichten aufgebracht und mit Wald bepflanzt worden. Hierher sind die wildlebenden Tiere zurückgekehrt. Es ist beinahe verwunderlich, daß solche neuen Landschaftensformen aus Menschenhand hervorgegangen sind.
am 25. September 2135
Energie Cottbus setzt beim Start gegen Rostock am Sonntag auf seine eingespielte Mannschaft und die Fans. Trainer Wollitz will sich mit den Gegnern „auf Augenhöhe treffen“.    Bild: H. Aurich